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SinnLAB: Labor für wegweisende Denkanstösse

Jede und jeder trägt ständig einen Rucksack unbeantworteter Fragen mit sich: Wie soll ich entscheiden? Wie könnte es weitergehen? Ein Teilnehmer berichtet, wie er dank der Schwarmintelligenz im SinnLAB in drei Stunden wegweisende Antworten gefunden hat.


Von Michael Giger, Managing Partner


Mit dem SinnLAB lädt sinnesis viermal jährlich interessierte Menschen aus unterschiedlichen Branchen und Berufen ein, über den eigenen Tellerand hinauszudenken. Und dies immer an einem inspirierenden Ort, begleitet von feinem Essen und Trinken. Dabei kommen Themen zur Sprache, die privat, beruflich oder gesellschaftlich interessieren. Ganz nebenbei lernen die Teilnehmenden Methoden und Werkzeuge kennen, die sie in ihrer eigenen Tätigkeit einsetzen können.


130 Prozent arbeiten – macht das Sinn?

Wir alle tragen ständig Unfertiges und Unausgereiftes mit uns. Hier schafft SinnLAB die Möglichkeit, die eigenen Gedanken mit Schwarmintelligenz weiterzuentwickeln. Zum Beispiel Daniel M.: Er ist seit über vier Jahren «hybrid» unterwegs – als Festangestellter in Leitungsfunktion mit Teilzeitpensum und selbständig mit eigener Beratungsfirma. Die Doppelbelastung wirkt sich in langen Arbeitszeiten aus. Mehrere Abende in der Woche arbeitet der verheiratete Familienvater an seinen privaten Projekten weiter, und auch die Wochenenden sind oft mit Arbeit verplant. Insgesamt, so schätzt Daniel, beträgt sein Arbeitspensum zwischen 120 und 130 Prozent.


Ein Fall für das SinnLAB!

Daniel versichert: Die Arbeit mache ihm grossen Spass. Dennoch spüre er, dass irgendwann der Zeitpunkt kommen muss, um sich zu entscheiden: angestellt bleiben oder voll auf die Selbständigkeit setzen? Bisher hätten ihn vor allem zwei Dinge davon abgehalten, seine Teilzeitstelle zu kündigen: «Erstens konnte ich mich bisher nicht mit dem Gedanken anfreunden, mein super Team zu verlassen. Zweitens ist es für mich schwer vorstellbar, jeden Tag allein zu Hause zu arbeiten.» Definitiv ein Fall für das SinnLAB!


Das «Pro Action Café» liefert Antworten

Am 31. Oktober 2023 trafen sich 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Führungserfahrung zum zweiten SinnLAB in St.Gallen. Managing-Partner Markus Ramm hatte für diesen Abend ein «Pro Action Café» vorbereitet, eine Zusammenführung von «World Café» und «Open Space». Die Teilnehmenden einigten sich auf vier Fragestellungen, die anschliessend an kleinen Tischrunden besprochen wurden. Die «Themen-Owner» blieben an ihren Tischen sitzen, während die anderen Teilnehmenden gruppenweise rotierten. Daniel hatte seine Fragestellung beigesteuert:


«Wie schaffe ich es, den Mut aufzubringen, mich zu Hundert Prozent für die Selbständigkeit zu entscheiden?»


«In zweieinhalb Stunden bekam ich so viele Inputs wie nie zuvor», bilanziert Daniel nach der Veranstaltung. Er habe durch die Rückmeldungen der Teilnehmenden zahlreiche Anhaltspunkte erhalten, die nun in seine Entscheidfindung einfliessen werden. «Die Runden hielten mir schonungslos den Spiegel vor, etwa mit den Fragen ‹Ist mir mein Leben 130 Prozent Arbeit wert› oder ‹Was ist der Worst Case und gibt es den überhaupt›. Und ich bekam Tipps, wie ich den Weg der Selbständigkeit ohne Festanstellung mit kalkulierbarem Risiko gehen könnte.»


Noch hat sich Daniel nicht definitiv entschieden, wie es für ihn weitergehen wird. «Aber der Abend hat in mir zukunftsweisende Denkanstösse ausgelöst.» Vielleicht wird Daniel ja am nächsten SinnLAB vom 21. Februar 2024 darüber berichten!





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